Schmerztherapie Hamburg - Linderung von chronischen Schmerzen - fachübergreifend und individuell

Spezielle Schmerztherapie

"Die Spezielle Schmerztherapie umfaßt die gebietsbezogene Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbständigen Krankheitswert erlangt hat." (Quelle: Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.)

Meine Begleitung auf Ihrem Weg aus dem Schmerz ...

beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, d.h. Befragung des Patienten über die Schmerzgeschichte. Ein ausführliches Erstgespräch von ca 1 Stunde Dauer, d.h.

Im Zentrum meines medizinischen Denkens und Handelns steht die Verbesserung der Lebensqualität meiner Patienten. Dazu gehören die Ursachen der Schmerzen zu erkennen und mit der Einzigartigkeit der Situation des Patienten in Verbindung zu bringen. Wichtig ist die Linderung der akuten und chronischen Schmerzen.

Das benötigt Zeit, die ich mir gerne nehme.

In Zusammenarbeit mit dem Hausarzt, den Kollegen aus den Bereichen Neurologie, Onkologie, Innere Medizin, Orthopädie, Radiologie, Psychosomatik, Psychotherapie und Physiotherapie werden Diagnosen geklärt, Behandlungskonzepte erarbeitet und umgesetzt. Nehmen Sie Kontakt auf zur Praxis für Schmerztherapie in Hamburg.

Schmerztherapie ist sinnvoll bei akuten und chronischen Schmerzen:

Akutschmerzen haben eine Schutz- und Warnfunktion, die den Körper vor weiteren Schäden schützen soll. Sie können behandelt werden, indem die Ursache behoben wird (z.B. Zahnschmerzen, Blinddarmentzündung, Knochenbruch). Im Gegensatz hierzu ist diese Schutz- bzw. Warnfunktion bei chronischen Schmerzen nicht vorhanden. Der chronische Schmerz wird zur eigentlichen Krankheit durch das tägliche oder häufige Auftreten über Monate und Jahre (z.B. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen).

Diese andauernden Schmerzen beanspruchen die ganze Aufmerksamkeit der Betroffenen, nehmen Ihnen viel Energie weg und treiben sie dadurch in die Isolation.

Es sind fließende Übergänge zwischen akuten und chronischen Schmerzen möglich. Beispielsweise können bei der Gürtelrose die akuten Schmerzen in einen chronischen Nervenschmerz (die postzosterische Neuralgie) übergehen.

Nach Amputationen einer Gliedmaße können die Operationsschmerzen zu dem gefürchteten Phantomschmerz führen. Zusätzlich zeigen viele der erstmals akut auftretenden Schmerzen einen chronischen Verlauf, wie beispielsweise Migräne oder Trigeminusneuralgie.

Werden Schmerzsignale an das Gehirn weitergeleitet, obwohl die schmerzauslösende Ursache längst beseitigt ist oder andere, normalerweise nicht schmerzhafte Reize als schmerzhaft empfunden, ist die Schmerzkrankheit entstanden. Es ist zum Umbau im zentralen und peripheren Nervensystem gekommen. Dieses jetzt ausgebildete Schmerzgedächtnis stellt eine große Herausforderung für die Schmerztherapie dar und kann häufig nur unter schwierigen Bedingungen wieder gelöscht werden.

Therapeutische Maßnahmen im Rahmen einer Schmerztherapie

Schmerztherapie umfasst alle therapeutischen Maßnahmen, die zu einer Verminderung der Schmerzen führen. 
Es kommen konservative und interventionelle Verfahren zur Anwendung.

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Multimodale Schmerztherapie, interdisziplinäre Behandlung

Für viele der Schmerzkrankheitsbilder hat sich eine multimodale, interdisziplinäre Behandlung durchgesetzt.

Multimodale Schmerztherapie heißt, mehrere Therapien finden gleichzeitig und koordiniert statt, z.B. kann bei unspezifischen Rückenschmerzen eine Behandlung mit muskelentspannenden Medikamenten, gezielter Krankengymnastik, transkutaner Nervenstimulation oder Akupunktur sowie Verhaltenstherapie ideal sein. Dem Schmerztherapeuten kommt dabei auch die Rolle des Koordinators zu.

Interdisziplinäre Schmerztherapie bedeutet: alle an der Behandlung des Patienten beteiligten Ärzte verschiedener Fachdisziplinen stehen im Austausch miteinander.

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Vorgehensweise bei einer schmerztherapeutischen Behandlung

Als Standard in der Schmerztherapie bekommt jeder Patient bei der Anmeldung den Fragebogen der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie ausgehändigt. Dieser kann statistisch ausgewertet werden und der aufgezeigte Trend zeigt die Entwicklung Ihrer Schmerzen an.

Durch den ausgefüllten Schmerzfragebogen erhält der Therapeut erste Informationen über Sie und ihre Erkrankung. Daher sollten alle Fragen gewissenhaft beantwortet werden.

Datenschutz ist mir wichtig, daher müssen Sie mir ihr Einverständnis durch Ihre Unterschrift bestätigen. Ihre Vorbefunde (Entlassungsberichte, Berichte, Untersuchungen, Röntgenbefunde, Laborwerte ) sollten Sie beim Erstgespräch dabei haben. Diese bekommen Sie nach Einsicht zurück.

Der deutsche Schmerzfragebogen wurde von den Schmerzgesellschaften DGS und DGSS entwickelt.

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